Clubgeschichte

Club-Geschichten

Ganz schön bewegt

Geschichte bewegt machen

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Wer kann Club-Geschichte besser erzählen als die Hauptdarsteller dieser Geschichten? Protagonisten des 1. FC Nürnberg berichten über ihre Erlebnisse aus der bewegten Geschichte z.B. von triumphalen Titelgewinnen, schaurigen Abstiegen, einmaligen Jahrhundertspielen, ungewöhnlichen Fanaktionen  oder langen Tourneen im Rahmen der Völkerverständigung.

Lebendige Geschichte vom Feinsten:

  • Alfred Mirsberger zu den Club-Tourneen in die USA 1953 und 1955
  • Heiner Müller zum Titelgewinn der jungen Wilden 1961
  • Die Herstellung einer riesigen Stadion-Choreo zum Gedenken an den jüdischen Trainer Jenö Konrad im November 2012
  • Der Besuch seiner Tochter Evelyn Konrad aus New York im Januar 2013

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1953 - Tour durch die USA

Alfred Mirsberger erinnert sich

1953 und 1955 tourt der Club auf Einladung des Deutsch-Amerikanischen Fußballbundes mehrere Wochen durch die USA - im Namen der Völkerverständigung wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Für die Spieler war das ein Vorgeschmack auf das Wirtschaftswunder und als erfolgreichster deutscher Fußballclub wurde der 1. FCN begeistert empfangen.

Alfred Mirsberger war 1953 mit dabei und erinnert sich noch gut an diese aufregende Reise über den großen Teich. Ein Film von Christian Mößner.

Max Morlock

Vom Straßenfußballer zum Weltmeister

Auf der Straße in Gleishammer hat Max Morlock in den 30er Jahren das Fußballspielen gelernt. Mit 16 Jahren lief er  1941 zum ersten Mal in der Mannschaft des 1. FC Nürnberg auf den Platz. 1948 und 1961 wurde er mit dem Club Deutscher Meister. 1954 läutete er im Endspiel der Fußball-WM mit seinem Anschlusstor zum 1:2 gegen Ungarn das „Wunder von Bern“ ein. Nach 900 Spielen beendete Max Morlock im Mai 1964 seine Karriere. Morlock starb 1994. Sein Bruder Robert, seine Tochter Ursula, Edi Schaffer, der Torwart der Meisterelf 1948, Horst Eckel, der mit Morlock 1954 Weltmeister wurde, sowie Heiner Müller und Kurt Haseneder, die mit Morlock 1961 Deutscher Meister wurden, erinnern sich an den außergewöhnlichen Spieler und Menschen Max Morlock.

Ein Film von Bernd Siegler und der Medienwerkstatt Franken.

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1961 - Der Siegeszug der  jungen Wilden

Heiner Müller erzählt

Am 24. Juni 1961 gewann der Club das Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen die favorisierten Borussen aus Dortmund im Niedersachsen-Stadion in Hannover souverän mit 3:0. Die wegen des Durchschnittsalters von 23,7 Jahren „junge Wilde“ genannte Club-Elf holte mit acht Spielern aus der eigenen Jugend den achten Meistertitel für den FCN. Mit dabei und einer der Besten im Endspiel war der damals 27-jährige Heini „Heiner“ Müller. Er machte 313 Spiele für den Club, spielte lange Seite an Seite mit Max Morlock und einmal sogar gegen Pelè.

An das Endspiel vor über 60 JAhren erinnert sich Heiner Müller, als wenn es gestern gewesen wäre. Ein Film von Christian Mößner.

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2012 - Eine Choreo für Jenö Konrad

Eine Meisterleistung der Ultras

In einer aufsehenerrenden Choreographie gedachte die Fangruppierung Ultras Nürnberg 1994 beim Heimspiel gegen Bayern München am 17. November 2012 des ehemaligen jüdischen Trainers Jenö Konrad. Zehn Wochen hatten bis zu 200 Ultras an dem überdimensionalen Konrad-Konterfei und dem riesigen Spruchband über den gesamten Oberrang gearbeitet. Ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus.

Der Film von Christian Mößner zeigt, wieviel Aufwand und Engagement hinter dieser beeindruckenden Aktion aus der Fankurve steckt.

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2013 - Bewegender Besuch aus New York

Der Club und seine Geschichte in der NS-Zeit

Am 22. Januar 2013 faszinierte und rührte eine eigens aus New York angereiste alte Dame nicht nur die Mannschaft des 1. FC Nürnberg, sondern auch rund 200 Besucher, die zu einer Veranstaltung zum Thema "Der Club im Nationalsozialismus" gekommen waren.

Die 84-jährige Evelyn Konrad, Tochter des ehemaligen jüdischen Club-Trainers Jenö Konrad, berichtete über ein dunkles Kapitel der Club-Geschichte - eine lebendige und unterhaltsame Aktion gegen Rassismus und Antisemitismus.